Jetzt im Herbst hat eine der bekanntesten Pflanzen in der Kräuterheilkunde Hochsaison: Die Hagebutte (Rosa canina). Hagebutten findest Du fast überall, an Feldrändern, zwischen Sträuchern, haltet mal danach Ausschau. Hagebutten kannst Du vom Strauch pflücken, man kann sie gut trocknen oder auch einfrieren. Du kannst Hagebutten auch frisch gepflückt mit dem Obst / Gemüse Brei (beim Barfen üblich) mit pürieren.
Bei Hunden zeigt sich das fein gemahlene Hagebuttenpulver als besonders wirkungsvoll. Die Früchte enthalten neben einem hohen Anteil an Vitamin C auch Vitamine A, E, D und K, Carotinoide, Eisen und Lecithin. Diese Kombination wirkt stark antioxidativ, unterstützt das Immunsystem und kann entzündungsbedingte Beschwerden des Bewegungsapparates lindern. Durch die enthaltenen Galaktolipide trägt Hagebutte zudem dazu bei, Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit zu fördern. Sie eignet sich daher besonders für Hunde mit Gelenkproblemen oder zur allgemeinen Abwehrstärkung. In der Regel verwendet man fein gemahlenes Fruchtmaterial, das seinen Vitamin-C-Gehalt auch nach dem Trocknen fast vollständig bewahrt
Die empfohlene Menge liegt bei 0,5 bis 1 g pro 10 kg Körpergewicht, über vier bis sechs Wochen, danach kann die Dosis auf etwa die Hälfte reduziert werden.
Falls Du nicht selbst Hagebutten pflücken möchtest oder keine Sträucher in der Nähe hast, empfehle ich Dir dieses Hagebutten Pulver (Hinweis: keine Werbung, ich verdiene keine Provision, Empfehlung weil ich von diesem Produkt überzeugt bin).
