Über mich

Meinen ersten Hund bekam ich mit 10 Jahren, einen englischen Cocker Spaniel, der 17 Jahre alt wurde. Die Züchterin schärfte meinen Eltern damals ein, den Hund immer mit frischem Futter nach ihren Rezepten zu füttern, auf keinen Fall das neumodische Futter aus dem Supermarkt zu füttern, dass Ende der Siebziger Jahre immer beliebter wurde.

Im Jahr 2002 trat, nach mehreren hundelosen Jahren, der schwarze Labradorrüde Henry in mein Leben. Ende 2004 kam die gelbe Labrador Hündin Lola dazu. Im Jahr 2006 begann ich Labrador Retriever zu züchten.

Mir wurde bald klar, welch eine entscheidende Rolle die Ernährung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Hunde spielt. Mein Henry war nämlich schon im Welpenalter sehr anfällig. Er hatte häufig Durchfall, hat die meisten Futtersorten nicht vertragen, entwickelte Allergien mit Haut und Fellproblemen. Später wurde auch noch eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert, Henry sind immer wieder fast alle Krallen abgebrochen und das Nagelbett war dauerhaft entzündet.

Anfangs sah ich keinen Zusammenhang mit der Art der Fütterung oder mit der chemischen Entwurmung und der jährlichen Impfung. Ich folgte immer den Empfehlungen der Tierärzte.

Durch Zufall wurde ich auf die Barf Broschüren von Swanie Simon aufmerksam, anfangs las ich diese ziemlich skeptisch und konnte vieles, was ich dort las, nicht glauben. Mein Leidensdruck bzw. natürlich der meines Hundes war so groß, dass es mir ein Versuch wert war und ich probierte es aus. Ich begann mit Teil-Barfen, d.h. in meinem Fall es gab morgens Nassfutter aus der Dose und abends frisches, rohes Futter. Vor allem Henry ging es gesundheitlich schnell deutlich besser. Im Jahr 2009 stellte ich komplett auf BARF um. Zum Glück! Innerhalb weniger Wochen veränderten sich Henrys Haut und Krallen zum Positiven, ich wagte den Versuch auf seine Medikamente zu verzichten. Ich fand es unglaublich, ich hatte wieder einen fidelen, fröhlichen und ziemlich gesunden Hund. Henry wurde dann immerhin über 13 Jahre alt

In den folgenden Jahren beschäftigte ich mich immer ausführlicher mit der Thematik Ernährung des Hundes und deren Zusammenhang auf die Gesundheit und das Verhalten des Hundes, letztlich auch auf dessen Erziehung. Bücher zu diesen Hundethemen habe ich immerzu verschlungen. Dann las ich die beiden damals erschienenen und kontrovers diskutierten Bücher von Dr. Jutta Ziegler. Was mich neugierig machte und ich ein Seminar von Dr. Ziegler besuchte,  was dann auch dazu führte, dass ich 2015 eine Ausbildung zum Ernährungsberater für Hunde bei Dr. Jutta Ziegler machte.

Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich nun sehr intensiv mit der Ernährung von Hunden. Das Wohlbefinden meiner Hunde steht für mich immer an erster Stelle. Seit Jahren betreue ich viele Labradore aus meiner Zucht, in den letzten Jahren kamen immer mehr Beratungen „fremder“ Hunde und Züchter dazu. Immer wieder stelle ich fest, wie einfach es meistens ist, die gesundheitlichen Probleme der Hunde deutlich zu verbessern. Letztlich nur durch Optimierung der Ernährung.

Ausbildung und Auszug meiner Weiterbildungen

  • 2015  Ausbildung zum Ernährungsberater für Hunde (und Katzen) nach Dr. Jutta Ziegler
  • 2015  Tagesseminar „Neue Wege in der Therapie“ bei Dr. Jutta Ziegler
  • 2018  Tagesseminar „Barf für Züchter und Hundehalter“ bei Nadine Wolf
  • 2018  Webinar „Darmsanierung bei Hunden, Diagnostik & praktische Umsetzung“ bei Ute Wadehn
  • 2018  Webinar „Darmbakterien & Darmflora“ bei Ute Wadehn
  • 2018  Tagesseminar „Genetik / Epigenetik für Hundezüchter und Halter“ Dr. Irene Sommerfeld-Stur
  • 2019  Webinar AG „Darmsanierung“ bei Ute Wadehn
  • 2019  Webinar: Entgiftung – Leber und Nieren sinnvoll unterstützen

Als Fotograf sind die Ernährungsberatung für Hunde und die Hundezucht nicht mein Beruf, sondern Berufung.